Messerangriffe Statistik: 23 wichtigste Zahlen (2026)
Wie viele Messerangriffe gibt es in Deutschland? Die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 und 2025 nach Delikt und Bundesland, wie sie erfasst werden, was sich 2024 im Waffenrecht geändert hat und was Waffenverbotszonen bringen. Mit Quellen.
Messerangriffe sind eines der meistdiskutierten Themen der inneren Sicherheit. Belastbare bundesweite Zahlen gibt es aber erst seit wenigen Jahren, denn die Polizei erfasst das Merkmal „Messerangriff“ erst seit 2020.
Auf dieser Seite findest du die wichtigsten Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts: insgesamt, nach Delikt und nach Bundesland. Wir erklären, wie die Zahlen entstehen und wo ihre Grenzen liegen.
Dazu kommen die Änderungen im Waffenrecht vom Oktober 2024 und die Waffenverbotszonen in den Städten. Jede Zahl ist mit einer Quelle belegt.
Das Wichtigste in Kürze
- 2025 zählte die PKS bundesweit 29.243 Fälle mit dem Merkmal Messerangriff, 0,8 Prozent mehr als 2024 (29.014).
- Fast die Hälfte davon (47,0 Prozent) waren Bedrohungen mit einem Messer, gut die Hälfte (50,6 Prozent) Gewaltdelikte.
- Gefährliche und schwere Körperverletzungen mit Messer gingen 2025 um 7,0 Prozent auf 9.227 zurück, Raubdelikte um 6,9 Prozent auf 4.441.
- Länderzahlen lassen sich nicht einfach addieren, weil die Länder unterschiedlich zählen. Vor 2024 gibt es keine vollständige Bundeszahl.
- Seit Ende Oktober 2024 gilt ein Messerverbot bei Volksfesten und anderen Veranstaltungen, die Länder können zusätzliche Waffen- und Messerverbotszonen einrichten.
Messerangriffe in Deutschland: die Gesamtzahl
Die PKS erfasst einen Messerangriff als Zusatzmerkmal zu einer Straftat. Eine eigene Straftat „Messerangriff“ gibt es im Strafgesetzbuch nicht.
129.243 Messerangriffe im Jahr 2025
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei bundesweit 29.243 Fälle, bei denen ein Messerangriff erfasst wurde. Das BKA hat die Zahl im April 2026 mit der PKS 2025 veröffentlicht.1
2Plus 0,8 Prozent gegenüber 2024
2024 waren es 29.014 Fälle. Die Gesamtzahl ist damit 2025 nahezu gleich geblieben.12 Im Durchschnitt sind das rund 80 Fälle pro Tag.
Messerangriffe 2025 nach Deliktbereich
- Gewaltkriminalität 50,6 %
- Bedrohung 47,0 %
- sonstige Delikte 2,4 %
Messerangriffe nach Delikt
Die Gesamtzahl verdeckt, wie unterschiedlich die Taten sind. Fast jeder zweite Fall ist eine Bedrohung, bei der niemand verletzt wird. Am anderen Ende stehen versuchte und vollendete Tötungsdelikte.
313.748 Bedrohungen mit Messer
Bedrohungen machten 2025 mit 13.748 Fällen 47,0 Prozent aller Messerangriffe aus. Das war ein Plus von 9,5 Prozent.31 2024 lag ihr Anteil noch bei 43,3 Prozent.1
414.787 Fälle von Gewaltkriminalität
Im Bereich der Gewaltkriminalität zählte die PKS 2025 insgesamt 14.787 Fälle mit Messerangriff, nach 15.741 im Jahr 2024. Das ist ein Rückgang um 6,1 Prozent. Bei 7,0 Prozent aller Gewaltdelikte war ein Messer im Spiel.1
59.227 gefährliche und schwere Körperverletzungen
Bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung erfasste die Polizei 2025 genau 9.227 Fälle mit Messerangriff. 2024 waren es 9.917, der Rückgang beträgt 7,0 Prozent. Der Anteil an allen Fällen dieser Delikte lag bei 6,0 Prozent.1
64.441 Raubdelikte mit Messer
Bei Raubdelikten wurde 2025 in 4.441 Fällen ein Messerangriff registriert, nach 4.768 im Vorjahr. Damit war bei 11,1 Prozent aller Raubtaten ein Messer im Spiel, ein deutlich höherer Anteil als bei Körperverletzungen.1
7994 Tötungsdelikte, davon 194 vollendet
Bei Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen zählte die PKS 2025 insgesamt 994 Fälle mit Messerangriff, 7,8 Prozent mehr als 2024 (922). 800 davon blieben im Versuch stecken, 194 wurden vollendet.1
840,5 Prozent aller Tötungsdelikte mit Messer
Kein Deliktbereich hat einen so hohen Messeranteil: Bei 40,5 Prozent aller erfassten Tötungsdelikte 2025 wurde ein Messerangriff vermerkt, 2024 waren es 40,0 Prozent.1 Gezählt werden Fälle, nicht Opfer.
988 schwere Sexualdelikte mit Messer
Bei besonders schweren Sexualdelikten wie Vergewaltigung erfasste die Polizei 2025 in 88 Fällen einen Messerangriff, nach 106 im Jahr 2024.1
Messerangriffe 2025 nach Delikt
| Delikt | 2024 | 2025 | Veränderung | Messeranteil 2025 |
|---|---|---|---|---|
| Alle Fälle mit Messerangriff | 29.014 | 29.243 | +0,8 % | |
| Gewaltkriminalität | 15.741 | 14.787 | −6,1 % | 7,0 % |
| Gefährliche und schwere Körperverletzung | 9.917 | 9.227 | −7,0 % | 6,0 % |
| Raubdelikte | 4.768 | 4.441 | −6,9 % | 11,1 % |
| Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen | 922 | 994 | +7,8 % | 40,5 % |
| Schwere Sexualdelikte | 106 | 88 | ||
| Bedrohung | k. A. | 13.748 | +9,5 % |
Die Tabelle fasst die Werte der PKS 2025 zusammen. Für Bedrohungen hat das BKA 2024 keine absolute Zahl veröffentlicht, nur den Anteil von 43,3 Prozent.13
Wie die Statistik zählt und wo ihre Grenzen liegen
Wer mit den Zahlen arbeitet, sollte die Definition kennen. Sonst entstehen schnell falsche Vergleiche.
10Erfasst seit dem 1. Januar 2020
Seit dem 1. Januar 2020 erfasst die Polizei Messerangriffe bundesweit als sogenanntes Phänomen, also als Zusatzinformation zum Fall.2 Für 2020 gab es noch keine Bundesauswertung, weil die Daten im ersten Jahr nicht valide waren.4
Das BKA definiert einen Messerangriff so: Der Angriff mit einem Messer wird unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt. Das bloße Mitführen eines Messers reicht nicht.1
Weitere Einschränkungen, die du kennen solltest:
- Fälle, nicht Personen: Gezählt werden Fälle. Aussagen über Tatverdächtige sind nicht möglich, weil zu einem Fall auch unbewaffnete Tatverdächtige gehören können.2
- Bis 2023 eingeschränkt valide: Für 2021 bis 2023 hat das BKA deshalb nur Zahlen für ausgewählte Delikte veröffentlicht.1
- Neuer Katalog ab 2025: Seit 2025 gibt es zusätzlich den Katalog „Art der Waffenverwendung“. Die Daten dazu nennt das BKA für 2025 noch nicht valide, weil die Länder unterschiedlich erfassen.12
- Kein Opferzähler: Wie viele Menschen bundesweit bei Messerangriffen verletzt oder getötet wurden, weist die PKS nicht als eigene Zahl aus.
Gibt es eine Statistik seit 2000 oder für 10 Jahre?
Nein. Eine bundesweite Messerstatistik über 10 oder 20 Jahre gibt es nicht, weil das Merkmal vor 2020 nicht erfasst wurde. Grafiken, die eine lange Zeitreihe zeigen, beruhen auf anderen Daten oder Schätzungen.
Für 2021 bis 2023 gibt es nur Zahlen für zwei Deliktbereiche. Die Gesamtzahl inklusive Bedrohung liegt erst ab 2024 vor. Die oft genannten 13.844 Fälle für 2023 sind deshalb nicht mit den 29.014 von 2024 vergleichbar, denn sie umfassen nur Körperverletzung und Raub.41
11Von 7.071 auf 9.227 Körperverletzungen
Bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung stiegen die erfassten Messerangriffe von 7.071 (2021) über 8.160 (2022) auf 8.951 (2023).4 2024 folgte der Höchstwert von 9.917, 2025 sank die Zahl auf 9.227.1
12Raub mit Messer: von 3.060 auf 4.441
Bei Raubdelikten stieg die Zahl von 3.060 (2021) über 4.195 (2022) auf 4.893 (2023).4 2024 waren es 4.768, 2025 dann 4.441.1 Ein Teil des Anstiegs bis 2023 dürfte auch auf eine vollständigere Erfassung zurückgehen.
Gefährliche und schwere Körperverletzung mit Messer
- 2021
- 2022
- 2023
- 2024
- 2025
FälleHöchstwert
Wie die Messerstatistik entstanden ist
- Bundesweite Erfassung des Phänomens Messerangriff beginnt, noch ohne Bundesauswertung.
- Zahlen nur für Körperverletzung und Raub, eingeschränkt valide.
- Erste Gesamtzahl mit Bedrohung: 29.014 Fälle.
- Neuer Katalog „Art der Waffenverwendung“ kommt dazu.
- PKS 2025 erscheint: 29.243 Fälle.
Messerangriffe nach Bundesland
Die Länder veröffentlichen eigene Zahlen, aber nicht alle und nicht nach demselben Muster. Manche zählen Bedrohungen mit, andere sprechen von „Messerkriminalität“ in einer eigenen Abgrenzung. Die Länderwerte lassen sich deshalb nicht addieren und nur vorsichtig vergleichen.
13Rund 7.200 Fälle in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen meldet für 2025 rund 7.200 Fälle von Messerkriminalität, etwa 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. 49 Menschen wurden dabei getötet.5 NRW verwendet eine eigene Zählweise, die nicht deckungsgleich mit dem Bundesmerkmal ist.
143.599 Messerangriffe in Berlin
In Berlin stieg die Zahl 2025 um 187 Fälle oder 5,5 Prozent auf 3.599. Davon waren 1.779 Bedrohungen.6
153.185 Messerangriffe in Niedersachsen
Niedersachsen zählte 2025 insgesamt 3.185 Fälle, 130 mehr als 2024. 1.739 davon waren Bedrohungen, 766 gefährliche oder schwere Körperverletzungen. Bei Letzteren gab es 112 Fälle weniger als im Vorjahr.7
16Hessen: 1.935 nach 2.164 Fällen
Hessen meldete 2025 insgesamt 1.935 Messerangriffe nach 2.164 im Jahr 2024. 87,8 Prozent der Fälle 2025 wurden aufgeklärt.89
17670 Messerangriffe im Land Bremen
Im Land Bremen wurden 2025 insgesamt 670 Fälle mit dem Merkmal Messerangriff erfasst.10
Messerangriffe 2025 in ausgewählten Ländern
| Bundesland | 2024 | 2025 | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Bayern | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Berlin | 3.412 | 3.599 | inklusive Bedrohung (2025: 1.779) |
| Brandenburg | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Bremen | k. A. | 670 | Land Bremen |
| Hamburg | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Hessen | 2.164 | 1.935 | bundeseinheitliche PKS-Definition |
| Mecklenburg-Vorpommern | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Niedersachsen | 3.055 | 3.185 | inklusive Bedrohung (2025: 1.739) |
| Nordrhein-Westfalen | k. A. | ca. 7.200 | eigene Abgrenzung „Messerkriminalität“, 49 Getötete |
| Rheinland-Pfalz | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Saarland | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Sachsen | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Sachsen-Anhalt | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Schleswig-Holstein | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Thüringen | k. A. | k. A. | keine amtliche Gesamtzahl gefunden |
| Deutschland | 29.014 | 29.243 | PKS des BKA |
Die Berliner Zahl für 2024 ergibt sich aus der Veränderung, die der Senat für 2025 angibt. Die Werte für Niedersachsen stammen aus dem Lagebild des Innenministeriums.6798105 Wir ergänzen die Tabelle, sobald weitere Länder amtliche Zahlen vorlegen.
Waffenrecht: was sich 2024 geändert hat
Als Reaktion auf mehrere schwere Messerangriffe hat der Bundestag 2024 das Waffengesetz verschärft. Das „Gesetz zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems“ wurde am 30. Oktober 2024 im Bundesgesetzblatt verkündet.11
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
- Messerverbot bei Veranstaltungen: Bei öffentlichen Veranstaltungen wie Volksfesten, Sportveranstaltungen oder Märkten dürfen keine Messer mehr geführt werden. Ausnahmen gibt es etwa für Gastronomie, Handwerk, Brauchtum, Jagd und Sport.12
- Verbotszonen per Landesverordnung: Die Landesregierungen können Waffen- und Messerverbote für bestimmte Orte erlassen, etwa an Orten mit wiederholten Gewalttaten, in Verkehrseinrichtungen oder an Schulen.12
- Verbot im Fernverkehr: Im öffentlichen Personenfernverkehr gilt ein Waffen- und Messerverbot.13
- Kontrollen: Die Polizei darf in Verbotszonen ohne konkreten Anlass kontrollieren und durchsuchen.14
- Springmesser: Laut Gesetzentwurf ist der Umgang mit Springmessern unabhängig von der Klingenlänge verboten, mit Ausnahmen etwa für Beruf und Jagd.15
Messer im öffentlichen Raum: vorher und nachher
- Führverbot für Einhandmesser und feststehende Messer über 12 cm
- Waffenverbotszonen nur für Waffen, Messer nur in Teilen erfasst
- Kein allgemeines Messerverbot bei Volksfesten
- Messerverbot bei öffentlichen Veranstaltungen
- Länder können Waffen- und Messerverbotszonen erlassen
- Waffen- und Messerverbot im Personenfernverkehr
- Anlasslose Kontrollen in Verbotszonen
1812 Zentimeter Klingenlänge
Unverändert gilt § 42a WaffG: Einhandmesser und feststehende Messer mit einer Klinge über 12 Zentimeter dürfen in der Öffentlichkeit nicht geführt werden, ebenso Anscheinswaffen sowie Hieb- und Stoßwaffen. Erlaubt ist das Führen bei einem berechtigten Interesse, etwa im Beruf, beim Brauchtum oder beim Sport.16 Eine in der Debatte genannte Grenze von 6 Zentimetern ist nicht Gesetz geworden.
19Bußgeld bis zu 10.000 Euro
Wer gegen das Messerverbot bei Veranstaltungen, gegen § 42a, gegen das Verbot im Fernverkehr oder gegen eine Verbotszonen-Verordnung verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Sie kann mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.17
Waffenverbotszonen
Waffen- und Messerverbotszonen gibt es in vielen Großstädten, meist an Bahnhöfen, Ausgehmeilen und Plätzen mit vielen Gewalttaten. Eine amtliche Übersicht aller Zonen in Deutschland gibt es nicht.
2025 bis 45 Prozent weniger Fälle in Berliner Zonen
Berlin hat im Februar 2025 Waffen- und Messerverbotszonen am Görlitzer Park, am Kottbusser Tor und am Leopoldplatz eingerichtet. Laut Senatsverwaltung sanken die Fallzahlen dort seither um rund 25 bis 45 Prozent. Seit dem 17. Juli 2025 gilt außerdem ein Waffen- und Messerverbot im gesamten Berliner Nahverkehr.6
21Verbotszonen in 9 hessischen Städten
In Hessen gab es im August 2025 Waffenverbotszonen in neun Städten, darunter Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Kassel und Hanau. Seit Februar 2025 gilt zudem ein Messerverbot im Nahverkehr.18
2257 Messer am Frankfurter Hauptbahnhof
Am Frankfurter Hauptbahnhof stellte die Polizei 2024 in der Verbotszone 73 verbotene Gegenstände sicher, darunter 57 Messer. In Wiesbaden waren es 41 Gegenstände, davon 32 Messer.18
23660 Kontrollen, 15 verbotene Gegenstände
In Bad Hersfeld führte die Polizei in den ersten sechs Monaten der Verbotszone 660 Personenkontrollen durch. Dabei fand sie bei 13 Personen insgesamt 15 verbotene Gegenstände.18 Ob Verbotszonen Gewalt dauerhaft senken, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend untersucht.
Was das für Waffenbesitzer bedeutet
Für Sportschützen und Jäger ändert sich beim Transport wenig, das Verbot betrifft das Führen. Wichtig ist der Unterschied zwischen Führen und Transportieren, der auch in der Sachkundeprüfung abgefragt wird. Eine Waffe gilt als transportiert, wenn sie nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit ist.16
Die Regeln zu Führverboten, § 42a und Verbotszonen sind Teil des Prüfungsstoffs im Waffenrecht. In unserer Übersicht der Prüfungsfragen findest du alle Fragen des amtlichen Katalogs mit Lösungen, im Trainer übst du sie gezielt.
Häufige Fragen
Wie viele Messerangriffe gab es 2025 in Deutschland?
Die PKS 2025 weist 29.243 Fälle mit dem Merkmal Messerangriff aus, 0,8 Prozent mehr als 2024. Fast die Hälfte davon waren Bedrohungen.1
Wie viele Messerangriffe gab es 2024?
2024 waren es 29.014 Fälle. Es ist das erste Jahr, für das eine bundesweite Gesamtzahl inklusive Bedrohung vorliegt.2
Was zählt als Messerangriff?
Ein Messerangriff liegt vor, wenn ein Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wird. Wer ein Messer nur bei sich trägt, wird nicht als Messerangriff gezählt.1
Gibt es eine Messerangriffe Statistik seit 2015?
Nein. Die Polizei erfasst Messerangriffe bundesweit erst seit 2020, die ersten Bundeszahlen gibt es für 2021 und nur für einzelne Delikte. Lange Zeitreihen sind deshalb nicht möglich.24
Welche Messer darf man in der Öffentlichkeit tragen?
Verboten ist das Führen von Einhandmessern und feststehenden Messern mit mehr als 12 Zentimetern Klinge, außer bei einem berechtigten Interesse. Bei Veranstaltungen, in Verbotszonen und im Fernverkehr gelten zusätzliche Messerverbote.161213
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<a href="https://waffensachkundefragen.de/blog/messerangriffe-statistik/">Messerangriffe Statistik 2026</a>, WaffensachkundeFragenOverbeck, J. (2026). Messerangriffe Statistik 2026. WaffensachkundeFragen. https://waffensachkundefragen.de/blog/messerangriffe-statistik/
Overbeck, Jens. "Messerangriffe Statistik 2026." WaffensachkundeFragen, 2026, waffensachkundefragen.de/blog/messerangriffe-statistik/
Quellen
Die Zahlen stammen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik des BKA, aus Bundestags- und Landtagsdrucksachen, von den Landesinnenministerien und aus dem Waffengesetz. Länderzahlen ohne amtliche Quelle haben wir weggelassen.
- Bundeskriminalamt: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Bericht an die IMK (bka.de)
- Deutscher Bundestag, Drucksache 21/5005: Schriftliche Fragen, Antwort zu Messerangriffen (dserver.bundestag.de)
- Bundeskriminalamt: Pressemitteilung zur PKS 2025 (20.04.2026) (bka.de)
- Deutscher Bundestag, Drucksache 20/11295: Messerangriffe in Deutschland (dserver.bundestag.de)
- Land Nordrhein-Westfalen: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 (02.03.2026) (land.nrw)
- Senatsverwaltung für Inneres Berlin: Pressemitteilung zur PKS 2025 (berlin.de)
- Niedersächsisches Innenministerium: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Handout (mi.niedersachsen.de)
- Hessischer Landtag, Drucksache 21/4303: Messerangriffe in Hessen 2025 (starweb.hessen.de)
- Hessischer Landtag, Drucksache 21/2855: Messerangriffe in Hessen 2024 (starweb.hessen.de)
- Bremische Bürgerschaft, Drucksache 21/1761: Messerangriffe im Land Bremen (bremische-buergerschaft.de)
- Bundesgesetzblatt 2024 I Nr. 332: Gesetz zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems (recht.bund.de)
- Waffengesetz, § 42: Verbot des Führens von Waffen und Messern bei öffentlichen Veranstaltungen, Verordnungsermächtigung (gesetze-im-internet.de)
- Waffengesetz, § 42b: Waffen- und Messerverbot im öffentlichen Personenfernverkehr (gesetze-im-internet.de)
- Waffengesetz, § 42c: Kontrollbefugnisse (gesetze-im-internet.de)
- Deutscher Bundestag, Drucksache 20/12805: Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems (dserver.bundestag.de)
- Waffengesetz, § 42a: Verbot des Führens von Anscheinswaffen und bestimmten tragbaren Gegenständen (gesetze-im-internet.de)
- Waffengesetz, § 53: Bußgeldvorschriften (gesetze-im-internet.de)
- hessenschau: Waffenverbotszonen, so viele verbotene Gegenstände wurden in Hessen sichergestellt (hessenschau.de)
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